Regenerative Organisationen entstehen durch andere Entscheidungslogiken

In den letzten Jahren habe ich immer häufiger den Eindruck, dass klassische Steuerungslogiken spürbar an ihre Grenzen kommen – gerade dann, wenn Unsicherheit und Krisen zunehmen.

Unternehmen versuchen, auf steigende Komplexität mit mehr Steuerung, mehr Geschwindigkeit oder neuen Tools zu reagieren.

Kurzfristig hilft das manchmal. Langfristig erzeugt es oft genau das Gegenteil: Erschöpfung, innere Widersprüche und Verlust an Wirksamkeit.

Regenerative Organisationen gehen einen anderen Weg. Sie suchen nicht nach quick fixes. Ihr Entscheiden, Gestalten und Zusammenarbeiten richtet sich stattdessen an einem inneren Kompass aus.

Regenerative Organisationen richten ihr Handeln auf den Aufbau von Lebendigkeit in bestehenden Ökosystemen, in den Menschen und ihren Beziehungen aus. Sie gestalten Organisationen als lebendige Organismen.“

Was bedeutet dies in der Praxis? Dass ein regenerativer Werden immer ein Prozess in kleinen Schritten ist. Auf welchem der möglichen Entwicklungspfade ein Unternehmen starten möchte, bleibt offen und wird durch die Menschen und Entscheider*innen der Organisation bestimmt. Mich beschäftigt dabei immer wieder die Frage, wie Transformation selbst so gestaltet werden kann, dass sie nicht weiter erschöpft, sondern stärkt.

Ich vermute, wenn der eingeschlagene Weg Freude und Lebendigkeit im Unternehmen erzeugt, dann ist er richtig.

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